Juryauswahl „Kathrin-Preis“ 2027 – Nominierung und Wahl der Preisträgerinnen und Preisträger

1. Zusammensetzung der Jury

Die Mitglieder der Jury werden vom Jazzinstitut Darmstadt, der Zeitschrift Jazzthetik und der Mutter von Kathrin Lemke für jeweils zwei AuDie Mitglieder der Jury werden vom Jazzinstitut Darmstadt, der Zeitschrift Jazzthetik und der Mutter von Kathrin Lemke für jeweils zwei Ausgaben des Kathrin-Preises berufen. Die Zusammensetzung der Jury folgt fünf wesentlichen Kriterien:

  1. mindestens die Hälfte der Jurymitglieder sind Frauen,
  2. mindestens die Hälfte der Jury besteht aus Musikern und Musikerinnen,
  3. in der Jury sollen auch Personen sein, die Kathrin Lemke persönlich kannten

der Wohnsitz der Jurorinnen und Juroren weist eine gewisse geografische Streuung in Deutschland auf

Die aktuelle Jury

2. Nominierung (aktuelle Deadline: 29. März 2026)

Jedes Mitglied der Jury macht einen Namensvorschlag. Dieser Vorschlag kann in einer Person, Musikerin oder Musiker, aber auch aus einer Band in dauerhaft stabiler Konstellation mit bis zu vier Mitgliedern bestehen.

Weder für das Hauptinstrument noch die (jazz)musikalische Stilistik, gibt es irgendwelche Vorgaben für die Mitglieder der Jury. Die Nominierten sollte natürlich etwas mit Jazz und Improvisation zu tun haben. Der Kathrin-Preis ist aber bewusst kein Kompositionspreis. Wichtig sind Originalität, künstlerische Qualität und Persönlichkeit der Nominierten. Bei der Nationalität der Vorgeschlagenen gibt es keine Beschränkung. Im ersten Jahr wurden die Jurorinnen und Juroren aus organisatorischen Gründen gebeten, ihre Vorschläge auf Musikerinnen und Musiker beschränken, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Der Preis kennt keine Altersbegrenzung nach unten oder oben, dennoch wird bei den Vorschlägen der Gedanke der Förderung von musikalischen Ambitionen und auf die Zukunft gerichteten Ideen im Vordergrund stehen.

Der Abgabetermin für die Nennung der Nominierten ist Sonntag, der 29. März 2026, 24.00 Uhr. Die Abgabe erfolgt schriftlich.

2. Einreichung der Projektvorschläge (Deadline: 5. Juli 2026)


Alle vorgeschlagenen Musiker*innen werden per Post und per E-Mail angeschrieben, über den Preis und seine Absicht sowie über den Ablauf informiert und anschließend gebeten, einen Projektvorschlag für eine einwöchige Werkstattphase im Jazzinstitut Darmstadt einzureichen. Die Beschreibung des Vorschlags kann schriftlich oder mündlich, etwa in Form eines kurzen Filmes oder Podcasts, erfolgen. Die Werkstattphase wird zwischen Januar und Juni 2027 stattfinden. Die Nominierten werden aufgefordert für diesen Zeitraum zwei alternative Termine ihrer Präferenz zu nennen. Abgabetermin für Projektvorschläge der Nominierten ist Sonntag, der 5. Juli 2026, 24.00 Uhr. Wer bis zum Stichtag keine Bewerbung eingereicht hat, fällt aus dem Auswahlverfahren heraus.

3. Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin (Deadline: 16. August 2026)

Alle Bewerbungen werden anschließend für die Jury aufgearbeitet. Die Jurorinnen und Juroren machen sich ein umfassendes Bild von den Vorgeschlagenen und ihrem künstlerischen Profil und bewerten die eingereichten Projektvorschläge nach bestem Wissen und Gewissen. Absprachen innerhalb der Jury sind erlaubt. 

Bis spätestens Sonntag, 16. August 2026, 24.00 Uhr müssen die schriftlichen Entscheidungen der Jurymitglieder per E-Mail in Darmstadt sein. Jedes Jurymitglied darf hierbei wiederum nur einen Namen nennen. Die Nominierung mit der einfachen Mehrheit der Jurystimmen gewinnt. Die Ergebnisse des Pre-Votings werden der Jury umgehend mitgeteilt.

Sofern von einem einzigen Jurymitglied der Wunsch besteht, das erreichte Ergebnis zu hinterfragen, wird innerhalb von 10 Tagen ein Termin für einen Online-Jurysitzung einberufen. Die Jury führt die Diskussion über den künftigen Preisträger oder die künftige Preisträgerin bis sich mindestens fünf Jurymitglieder oder eine absolute Mehrheit der Stimmberechtigten für eine Person aussprechen. Den Vorsitz der Jury hat Bettina Bohle, Leiterin des Jazzinstituts Darmstadt. Die Juryvorsitzende hat kein Vorschlagsrecht für die Nominierung. Sie erhält wie alle Jurymitglieder die Dossiers der Nominierten, hat aber kein aktives Stimmrecht. In Fällen eines Patts der Stimmen in der Jury versucht sie eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Sie vertritt die Entscheidung über die Preisträgerin oder den Preisträger im Namen der Jury nach außen.

4. Bekanntgabe des Gewinners / der Gewinnerin des Kathrin-Preises 2027

Der Preisträger oder die Preisträgerin des Kathrin-Preises wird am 27. September 2026 bekannt gegeben. Das ist der Geburtstag von Kathrin. Sie wäre in diesem Jahr 55 Jahre alt geworden. Zu diesem Zeitpunkt stehen dann idealerweise auch der Termin der Residenz und damit auch der Termin für Verleihung und Preisträgerkonzertes im Jazzinstitut Darmstadt fest. Die Auswahl und die Bekanntgabe des Preisträgers oder der Preisträgerin erfolgt zwar noch in diesem Jahr, dennoch bestimmt die Jury die Gewinnerin oder den Gewinner des Kathrin-Preises 2027, weil die offizielle Verleihung erst im nächsten Jahr nach Werkstattphase und dem Abschlusskonzert, welches zugleich Preisträgerkonzert sein wird, stattfindet.